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DR. RAQUEL ZAK DE GOLDSTEIN
(Argentinien)
Kandidatin für das Amt der global zu wählenden Repräsentanten

Anteilnahme, Loyalität und Zusammengehörigkeit sind Gefühle, die neben anderen Empfindungen auftauchen, wenn wir über unsere IPV nachdenken, die immer ein Projekt bleibt, ein lebendiges Projekt, Freuds Projekt.
Im Falle meiner Wahl zur Globalen IPV-Repräsentantin möchte ich mich, was dieses Projekt betrifft, für folgende Ziele einsetzen:
• Förderung und Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls und des aktiven Engagements der IPV-Mitglieder.
• Vertiefung der Forschungsperspektiven, um neue Horizonte zu eröffnen und die Erwartungen breiter zu fächern.
• Förderung unserer Präsenz in Kliniken und Universitäten, einer sozialen und kulturellen Schnittstelle und eines Wirkungsfeldes künftiger Bewerber.
• Konzentration dieser Aktivitäten auf die Spezifität und das Potential des Freudianischen Theoriekorpus und seiner Weiterentwicklungen vor allem in der Gegenwart mit ihren gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Krisen, die zu Abweichungen führen könnten.
• Umsetzung des SAM-Entwurfs und der in ihm vorgesehenen strukturellen Beziehung zu den regionalen Organisationen und Gesellschaften.
• Aktive Unterstützung der zentralen Rolle der IPV als Koordinationsgremium für die Definition und Erhaltung von Ausbildungsstandards unter angemessener Berücksichtigung der spezifischen Bedürfnisse unterschiedlicher Regionen und Gesellschaften sowie für die Planung von Publikationen und für eine ständige Umstrukturierung und Verbesserung der Internationalen IPV-Kongresse.
• Gewährleistung eines wissenschaftlichen Pluralismus auf allen Ebenen der IPV durch eine Art multi-referentielle Instanz mit Konzentration auf cross-fertilization, um als Team zu funktionieren und den gemeinsamen Boden als ein Feld zu erhalten, das für die Zirkulation von Fortschritt durch Feedback, eine Qualitätsspirale zwischen Theorie und Praxis, offen ist.
• Verbesserung der Weiterentwicklung der psychoanalytischen Wissenschaft in den wesentlichen Bereichen menschlichen Lebens. Dazu gehört eine klare Position unserer Institution in bezug auf die sensibelsten zeitgenössischen sozio-kulturellen Themen wie Gewalt, Diskriminierung, Ausbildung, Wissen usw., Probleme, die Teil unseres täglichen Lebens sind und uns zudem in der klinischen Arbeit mit Borderline-Fällen und Patienten mit neuartigen und außergewöhnlichen Leiden herausfordern.
Kurzvita:
André B. Ballard Invitational Lectureship for Outstanding Contributions to Psychoanalytic Knowledge, New York; The Association for Psychoanalytic Medicine, 9. Annual Lecturer; Vorlesung, National Academy of Medicine, New York; Gastvorlesung – Fünf Vorlesungen über das Denken von J. Lacan auf Einladung von Dr. Otto Kernberg an The University Hospitals of Columbia and Cornell, sowie Gruppensupervisionen, New York: 1994.
Vorsitzende des IPV-Komitees für die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und zeitgenössischer Wissenschaft: 1997.
Permanentes Mitglied der IPA Senior Women Analysts' Pregnancy Group, Vorsitz: Helen Meyers: seit 1991.
Vorsitzende des APA-Komitees für psychoanalytische Forschung: seit 1995.
Gründerin des Transdisziplinären Forums der Argentinischen Psychoanalytischen Vereinigung (APA): seit 1995.
Gründerin und Herausgeberin der Zeitschrift "Encounters", einer Veröffentlichung der APA. "Winnicott's Space": seit 1992 und 1997.

Buchveröffentlichungen:
And Then... Why Lacan? B. P. de Psic. 1995; portugiesische Übersetzung ¿E Entao... Porque Lacan? RivinteR., Rio de Janeiro 2000.
De La Erótica. Un Estudio Psicoanalitico de la Sexualidad Femenina. PubliKar 1997; portugiesische Übersetzung Erotica. Criacao, Brasilien 2000.
Artensanías Psicoanalíticas. Mit Willy Baranger, Nestor Goldstein u.a. Kargieman 1994.
Zeitschriftenbeiträge und Vorträge auf Kongressen der IPV, FEPAL, APA und bei anderen internationalen wissenschaftlichen Tagungen.